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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Versenkt!

Ich bin jetzt zwar in Schweiß gebadet, aber stolz wie Oskar! :-)))

Da hatte ich mich soo daran gewöhnt, dass die Pfaff immer versenkt im Tisch stand - nun passt die Janome da natürlich nicht rein in das Loch, ist klar.
Das erste Problem war der Holzbalken, der unter der Platte fest montiert ist, wo dann auch der Boden dran geschraubt ist für die Maschine... eine Art Kasten unter dem Tisch, ihr wisst was ich meine?
Besagter Balken ist natürlich ganz nah am Ausschnitt in der Platte, also kann ich das Loch nicht einfach vergrößern, sondern muss den Balken ab bekommen oder der Länge nach schmaler sägen.
Ab ging gar nicht (ist ja eigentlich auch besser so, die Maschine soll ja auch nicht runter fallen), blieb noch sägen.
Nicht einmal die halbe Länge habe ich mit meiner Kreissäge geschafft, dann stand ich nicht nur in einer Staubwolke, sondern auch in einer Rauchwolke. Ich kam nicht weiter.
Da ich auf die Erfahrung verzichten kann wie es ist, wenn einem das Sägeblatt einer Kreissäge um die Ohren fliegt, gab ich zähneknirschend auf.
Heute bin ich mit meiner Platte zum Tischler. Zack zack war der Schnitt erledigt.
Ich konnte also nach Feierabend endlich die Stichsäge ansetzen und mich um den Ausschnitt kümmern.
Eigentlich wollte ich dieses Mal ein einfaches großes Rechteck sägen, damit ich die Maschine gerade reinstellen kann ohne herum zu zirkeln, dann mit einer Acrylplatte abdecken. Aber leider habe ich nicht viel "Futter" drumrum. Die Platte soll ja nicht auseinander brechen. Ich kann mich glücklich schätzen, dass die Platte überhaupt diese Überbreite schon hat und die Janome so gerade noch da rein passt. (Das ist nur das Mittelteil eines ausziehbaren Tisches und das Original ist locker 10cm schmaler). Also doch den Armausschnitt genau sägen und sich dann Gedanken machen, wie das nächste Problem zu lösen ist: Wenn man die Maschine schräg in die Öffnungn schieben muss, dann stoßen die langen Füße gegen den Kastenboden. Man bekommt die Maschine so nicht in das Loch.
Bei der Pfaff hat es gereicht, den Ausschnitt nach rechts etwas größer zu machen und unterhalb der Tischplatte eine Schräge zu feilen. Bei der Janome funktioniert das nicht.
"Ich bräuchte eigentlich so Metallschienen, so lange, so im Winkel, damit ich die Bodenplatte darauf schieben kann. Aber sowas hab ich nicht...." Ich hatte den Satz nocht nicht zuende gemurmelt, da fällt mein Blick doch tatsächlich in meiner unaufgeräumten Werkstatt auf genau sowas! Wie geil ist das denn? Da war wohl ein Glückswichtel in der Nähe und hatte Mitleid mit mir.
Die Dinger sind wohl übrig geblieben von irgendeinem Schrank.
So habe ich die Bodenplatte nicht mehr fest angeschraubt, sondern nur mit einem Griff versehen und die Schienen an die Balken geschraubt. Jetzt kann ich die Platte zur Hälfte wegschieben, Nähmaschine reinstellen, noch etwas anheben, Boden zu ziehen, ...

TADAAAAAA





Versenkt!
Hach was bin ich glücklich!

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Freihand (Free Motion) Quiltfuß

Mein Quiltfuß-Problem habe ich nun wohl beseitigt :-)))

Dies hier war mein geliebter Fuß an der Pfaff:

Bei der Janome wurde mitgeliefert dieses Teil hier:

Wie befürchtet mochte ich das Ding gar nicht. Durchsichtig hin oder her: Man kann nichts sehen!
Ich erinnerte mich aber gleich an ein Video von Leah Day, die genau so einen (oder sehr sehr ähnlichen) Fuß modifiziert hat.
Das Video findet ihr hier
Ich habe zunächst nur das Plastikteil geöffnet, weil mich das Gehopse gar nicht so sehr stört und ich doch erstmal versuchen wollte, bevor ich da weiter dran herum biege.
Funktioniert tatsächlich!
So ist es schon sehr viel besser. Reicht mir aber nicht. Ich quilte ja nicht nur vorwärts, sondern auch seitwärts. und irgendwie konnte ich da nun immernoch nicht genug sehen.

Ein neuer Quiltfuß muss her.
Bei meiner Suche hatte ich durchaus Schwierigkeiten, denn zunächst gab es keinen der für meine Maschine passen sollte. In einem anderen Shop bin ich dann schließlich fündig geworden. Zwar konnte ich keinen einzelnen Fuß kaufen, sondern musste ein ganzes Set nehmen, aber besser so als gar nicht.
Wenn man sich die Verpackung ansieht, scheint das nicht wirklich für die MC 12000 zu passen:
Aber ich kann euch versichern: PASST!
Im Set enthalten ist dieser Mix:
Und der Quiltfuß ist ein nicht-hopsender Fuß!
Als ich ihn einbaute sah es erstmal so aus:
Da passt ja nicht wirklich Stoff drunter.
Aber über der rechten Feder ist eine Stellschraube. Da mal fix dran rum geschraubt und voila:
Schnell und einfach ist die Höhe eingestellt.
(Das wäre bei Leahs Video die Geschichte mit dem Gummiband gewesen)

Prima!
Bräuchte ich jetzt ja nur noch etwas Zeit und die nötige innere Ruhe um ein wenig zu quilten.

Montag, 26. Oktober 2015

Die Neue

Ja, so langsam freue ich mich auch :-)
Zum vergangenen Nähwochenende hatte ich meine Pfaff dabei. Als ich Sonntag Abend heim kam, war ich sooo platt, aber erstmal Auto auspacken, und gleich wieder los um die Hunde abzuholen.
Das Wochenende war echt super! Ich habe gar nicht so lange gemacht wie in Plön und schon gar nicht habe ich besonders viel getrunken... Trotzdem war ich komplett im A*.
So habe ich Sonntag Abend gerade mal geschafft, den Neuankömmling aus dem Karton zu befreien.
Ein riesiger Karton!
Schicht für Schicht habe ich mich nach unten gearbeitet, bis sie endlich zu sehen war

Und daaaa ist das gute Stück :-)


Da ich früh ins Bett gegangen bin, konnte ich heute auch früh aufstehen. So hatte ich vor der Arbeit noch Zeit, die Anleitung zu studieren. Nach der Arbeit mussten erstmal Shop-Bestellungen abgearbeitet werden, aber dann habe ich mich an die Maschine gesetzt und mal einige Dreiecke für meinen Carnival-Quilt aneinander genäht.
Huuuuuhhhhh!
Wie soft!
Wie toll!
OOOHHH! AAAAHHHH! JAAA!
Also sie näht wirklich super! :-) Keine Nester am Fadenanfang, sauber, ordentlich, leise. Toll toll toll :-) *freu*

YIPPIIIEEEHHHHHHH :-)))

Bevor ich mich mit der Stickerei beschäftige, muss erst gequiltet werden. Ich bin aber noch unglücklich mit dem vorhandenen Fuß. Ich hatte meinen alten Quiltfuß an der Pfaff soooo lieb gewonnen, da mag ich mich gerade nicht wirklich gern umgewöhnen.
Mal sehen ob morgen Abend genug Zeit ist, um ein wenig Probe zu quilten.
Nana hat mir schon mein Garn geschickt, am vergangenen Wochenende konnte ich gutes Vlies und Rückseite für den Batik-Quilt kaufen, es kann eigentlich losgehen... aber bevor ich mich an meinen Quilt wage, muss ich erst warm werden mit der Neuen.
Ach, ich bin euch ja überhaupt noch das Top schuldig... ich habe es doch etwas mehr sortiert und so in etwa ist es jetzt geworden (ich habe wieder nur ein Foto vor dem Zusammennähen):

Hmm... andere Beleuchtung, gar nicht mehr so düster :)
Gewähltes Quiltgarn: Ein orangebraun von Master Piece.
Ob ich auf der Rückseite farbloses Monofil oder auch das Master Piece oder das ursprünglich geplante Fantastico nehme... ich weiß noch nicht, ich muss es probieren.

Lieben Dank für eure netten Kommentare!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

eine Dummheit...

Ja, ich habe eine Dummheit begangen... und eigentlich wollte ich es auch verschweigen. Wäre nicht das erste Mal, ich kann das recht gut.
Aber es ist ja so: Ich könnte es rückgängig machen - aber ich will nicht so recht. Also dumm hin oder her - ich find's... naja... ich find's super, sonst hätte ich es ja nicht getan!
Und ich kann mich doch gar nicht so recht freuen, wenn ich es verschweige, ...
ich kann dann nichts erzählen, ...
keine Fortschritte berichten...
... wäre doch auch doof.

Oder?

OOOODERRRR???


Wollt ihr luschern oder soll ich schweigen?
















Mittwoch, 14. Oktober 2015

Plön war wirklich schön!

*hachtz*
*seufz*
Es war so wunderschön, dass mir glatt die Worte fehlen :) Nähen in Plön von Freitag bis Sonntag mit dieser Aussicht!

Die Nana hat dieses Treffen ganz toll organisiert und 43 Frauen haben sich ganz wunderbar vertragen und sind sehr fleißig gewesen


Nicole hat mir nicht nur nette Gesellschaft am Tisch geleistet, sondern hat mich auch netterweise nach Plön gefahren (und wieder zurück), mit meinen Zimmergenossinnen Claudia, Ute und Valomea hatte ich es äußerst gut getroffen, Valomea hat mir bereitwillig mit einem Täschchen-Schnitt geholfen,

die Selbermacherin habe ich kennen lernen dürfen und ganz nette Gespräche gehabt, genau wie mit Spontan-Teilnehmerin Hella und echt vielen anderen noch, Larissa hat für die Herzkissenaktion Unmengen an Füllmaterial angeschleppt, Sonja hat mit einigen Freiwilligen Amöben genäht, Karen hat in mit unglaublicher Geduld genäht und gequiltet, dass es eine echte Freude war ihr zuzusehen, und dass ich die Nana immer in Sicht- und Hörweite hatte, war sowieso eine große Freude!

Wenn ich über alle Mädels schreibe, wird das hier hier wieder eine Tapete ;-D Ihr seid allesamt toll!

Ich habe die meiste Zeit mit diesen Blöckchen verbracht:




Schon in Plön habe ich mit Nana zusammen gehockt und skizziert, wie mein Quilting aussehen kann. Super motiviert habe ich heute endlich die Blöckchen an der Wand... und bin nun doch irgendwie enttäuscht.
Die Batikstoffe fand ich soooo schön und dass ich ein wildes Durcheinander will war klar - aber jetzt scheint mir doch das Gesamtbild viel zu dunkel.
Vielleicht baue ich Blöcke noch weiter um, vielleicht doch mehr Kreise, mal sehen, aber das ändert nichts daran, dass es insgesamt eben dunkel ist.
Ursprünglich wollte ich das Fantastico nehmen für das Quilting:
Das passt mit den Braun-Grün-Tönen eigentlich hervorragend - aber ich fürchte, ich werde so gut wie nichts sehen.
Jetzt überlege ich, ob ich doch lieber das Vanille nehmen soll?





Was meint ihr?
Oder bestelle ich mir bei Nana ein Gold?
Hilfe ich brauch Rat!



Eine kleine Anekdote aus Plön habe ich dann doch noch:
Sigrid hatte mir eine Möglichkeit gezeigt, meine Viertelkreise zu nähen, mit denen ich mich etwas schwer tat. Hätte man mir frühzeitig erzählt, dass dieses Muster "Drunkard's Path" heißt, hätte ich sofort zum Rotwein gegriffen, nicht erst ganz spät am Abend - da flutschte es dann besser ;-)
Im Nebenraum lernte ein Gospel-Chor fleißig und hin und wieder kam mal jemand von drüben zu Besuch um zu gucken was wir so treiben. Schon eine ganze Weile unterhalte ich mich mit einer solchen Besucherin, die mir eine andere Möglichkeit zeigte, meine Viertelkreise zu nähen. Ja, sie kann nämlich nicht nur singen, sondern auch nähen, und tatsächlich hat sie auch lange Patchwork genäht.
Irgendwann sieht sie auf meine Visitenkarte und guckt erstaunt - wir kommen tatsächlich aus dem gleichen Dorf! Ist das zu fassen?
Ich hoffe wir treffen uns bald zum gemeinsamen Nähen!
Und das soll es nicht gewesen sein, denn schon bald wurde ich entdeckt von einer ganz lieben Bekannten, die ich Anfang des Jahres kennen gelernt habe - die singt ebenfalls im Chor.
Hammer! Da muss ich nach Plön fahren....